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Hinweis: Der Tagungsband ist im Teubner-Verlag erschienen und kann für DM 118,- erworben werden.
Eingeladene Vorträge
- Schlußvortrag: Beyond Interfaces
Prof. Dr. Bernhard E. Bürdek, Hochschule für Gestaltung
Offenbach am Main Video
Tutorials
- T 1: Webseiten - informativ, kommunikativ, kreativ.
Astrid Beck, B. Schober, GUI Design Stuttgart
- T 2: Software-Ergonomie: Sichern und Prüfen von Qualität.
Dr. Wolfgang Dzida, GMD St. Augustin; Thomas Geis, TÜV Rheinland
- T 3: Software-Ergonomie und Softwaretechnik: Zwei Seiten einer
Medaille. Einblicke in eine erfolgreiche Entwicklungsstrategie.
Dr. Peter Fach, RWG Stuttgart, Dr. Guido Gryczan, Universität Hamburg
- T 4 - halbtags: Arbeitswelten der Zukunft: Beyond Desktops.
Dr. Dr. Norbert Streitz, GMD Darmstadt
Tagungsbeiträge
- Empirical Evaluation of three Hierarchical Representation Techniques.
Heike Baumüller, Jörg Beringer, Edmund Eberleh und Jens Wandmacher
- Designorientierung und Designpraxis - Entwicklung und Einsatz von konstruktiven
Gestaltungskriterien.
Andreas Brennecke, Reinhard Keil-Slawik, Werner Roth
- Nutzeranforderungen als Grundlage für die Entwicklung innovativer User Interfaces in
der industriellen Prozeßführung
Michael Burmester und Tobias Komischke
- Der software-ergonomische Stellenwert von Rahmenwerken Erfahr- ungen mit einem
bankfachlichen Anwendungssystem
Peter Fach
- Rollenkonzept in der Software-Entwicklung.
Sandra Frings, Anette Weisbecker, Wilhelm Lahr, Volker Reinsch
- GUIfizierung umfangreicher Hostanwendungen mit Java.
Andreas Gronski, Harald Haller
- Softwareevaluation in Gruppen oder Einzelevaluation: Sehen zwei Augen mehr als vier?
K.-C. Hamborg, G. Gediga, M. Döhl, P. Janssen & F. Ollermann
- "Benutzererwartung eingebaut": Gestaltungsempfehlungen für Suchfunktionen
auf der Basis einer empirischen Benutzerbegfragung.
Marc Hassenzahl und Jochen Prümper
- Flexible Präsentation von Prozeßmodellen.
Thomas Herrmann
- Neue Möglichkeiten der Analyse der Mensch-Computer-Interaktion zur Evaluation von
computerunterstützten Gruppensitzungen.
Torsten Holmer und Norbert Streitz
- Gegenständliche Modellierung virtueller Informationswelten
Eva Hornecker und Kai Schäfer
- HyperCons: Eine Informationswelt für Bildungseinrichtungen.
Peter Hubwieser, Johann Schlichter
- A Classification of Evaluation Methods for Intelligent Tutoring Systems.
Arif Iqbal, Reinhard Oppermann, Ashok Patel and Kinshuk
- Gemeinsame Anpassung von Einzelplatzanwendungen.
Helge Kahler, Oliver Stiemerling, Volker Wulf, Jörg-Guido Hoepfner
- Ein Werkzeug zur Moderationsunterstützung.
Barbara Kleinen
- Designleitlinien und Bewertungskriterien für die Strukturgeometrie technischer
Informationswelten.
Falk Mletzko
- Gestaltung von Software Agenten aus der Sicht des Benutzers
Jörg Nissler, Volker Thoma
- Online-Dienste für Alle: Usability und Design einer PC/ITV Oberfläche.
Jörg Nissler, Volker Thoma und Sylvia Manz
- Supporting Learner in Exploratory Learning Process in an Interactive Simulation based
Learning System.
Reinhard Oppermann, Kinshuk, Akihiro Kashihara, Rossen Rashev and Helmut Simm
- Adaptive Information for Nomadic Activities. A proc-ess oriented approach.
Reinhard Oppermann and Marcus Specht
- Soziale und kognitive Orientierung in einer computergestützten kooperativen
Lernumgebung.
Hans-Rüdiger Pfister, Martin Wessner und Jennifer Beck-Wilson
- An Evaluation of Interaction Techniques for the Exploration of 3D Illustrations.
Ian Pitt, Bernhard Preim& Stefan Schlechtweg
- Kontinuierliche Prozeßverbesserung durch Integration von Workflow und Intranet.
Roland Rolles und Yven Schmidt
- Virtuelle taktile Karten digitale Stadtpläne für Blinde.
Jochen Schneider und Thomas Strothotte
- Methodengesicherte Validierung eines prozeßgeleiteten, Software-ergonomischen,
integrativen Bewertungs- & Gestaltungsinstruments: EU-CON II.
Alex Totter, Chris Stary, Thomas Riesenecker-Caba
- Anforderungsanalyse zur Einführung eines Unterstützungssystems bei
Software-Entwicklern.
Hartmut Wandke, Jens Hüttner und Andreas Dubrowsky
- Aufgabenorientierte Visualisierung eines komplexen verfahrenstechnischen Prozesses
unter Verwendung dreidimensionaler Computergrafik.
Carsten Wittenberg
- Der automatisierte Wissenserwerb im Kontext der Kommunikation. Ein Vorschlag zur
Entwicklung von Expertensystemen durch die Experten.
Susanne Ziegler
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Angenommene
Workshops
Podiumsdiskussion
- P1: Zertifizierung im Rahmen der
EU-Bildschirmrichtlinie,
Prof. Dr. Matthias Rauterberg (Organisation), IPO Eindhoven
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Poster
und Video
- Poster: Design und Evaluation von EDV-Lernumgebungen
Dr. phil. Maria Bannert Universität Koblenz-Landau
- Poster: Hyper-Skript Entwicklung und Nutzung
von verteilten Multimediaskripten
Andreas Brennecke Heinz Nixdorf Institut, Friedrich-L. Holl
Fachhochschule Brandenburg, Reinhard Keil-Slawik Heinz Nixdorf Institut, Jörg Meier
Fachhochschule Brandenburg, Harald Selke Heinz Nixdorf Institut
- Poster: Ein Wirkmodell für eine marktorientierte
Konzeption und Produktion von Softwareprodukten
Dipl.-Inform. Helmut Degen Freie Universität Berlin
- Video: ProVision3D - Eine Virtual Reality Workbench
zur Visualisierung geschäftsprozeßbezogener Organisationsinformationen im virtuellen
Raum
Feng Gu M.Sc., Dipl.-Inform. Arno Mitritz, Dipl.-Inform.
Thomas Bendig, Dipl.-Inform. Nicole Henseler Technische Universität Berlin
- System-Demo: Anwendbarkeit software-ergonomischer
Kriterien auf Einsatz und Gestaltung von Agententechnologie
Patrick Schumacher GMD FIT.MMK, Helge Kahler
Universität Bonn
- Poster: Double-Fading-Support als Trainingskonzept
für Softwaresysteme vergleichbarer Komplexität mit unterschiedlich realisierter
Benutzerschnittstelle?
Ina Weinberg PH Erfurt, Prof. Dr. Detlev Leutner PH Erfurt
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Abstracts der Tutorials
Tutorium 1 : Webseiten - informativ,
kommunikativ, kreativ.
Astrid Beck, B. Schober, GUI Design Stuttgart
In diesem Tutorial werden Sie dem Ziel, einen erlebnisreichen Webauftritt zu gestalten,
einen deutlichen Schritt näher kommen.
- Finden die Benutzer wirklich die Informationen, die sie auf meinen Seiten suchen?
- Warum sehen meine Seiten nicht so aus wie eine "Killer Website"?
- Kann ich meine Seiten interessanter gestalten?
- Wie bekommen meine Seiten mehr Nutzwert?
- Wie kann ich für meine Seiten mehr Hits erreichen,
- Wie wird mein Angebot bekannter?
- Wie kann ich mir die Seitenerstellung und das Management meiner Seiten erleichtern?
Zu diesen Fragen bietet das Tutorial die passenden Antworten, die wir gemeinsam erarbeiten
werden. Sie werden lernen, wie man einen Webauftritt auf seine Benutzbarkeit hin
untersucht, mit dem Ziel, zukünftig attraktivere und informativere Webangebote entwerfen
zu können. Vorgestellt wird ein Vorgehensmodell, das von den ersten Ideen bis hin zur
Pflege der Seiten die zukünftigen Benutzer sowie die nötigen Managementaufgaben
miteinbezieht. Checklisten und Hinweise auf nützliche Tools für das Projektmanagement
runden die Vorgehensweise ab. In der Veranstaltung werden wir anhand praktischer Übungen
gemeinsam Webseiten analysieren, Tools für die Gestaltung anwenden sowie Kniffs und
Tricks für die graphische Gestaltung kennenlernen und umsetzen.
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Tutorium 2: Software-Ergonomie: Sichern
und Prüfen von Qualität.
Dr. Wolfgang Dzida, GMD St. Augustin; Thomas Geis, TÜV Rheinland
Ausgehend von den tradierten Konzepten der Qualitätssicherung wird das in den
internationalen Normen verankerte neue Usability-Konzept erarbeitet. Die empfohlenen
Maßnahmen der Qualitätssicherung und des "user-centered design process" werden
dem heutigen Stand des Usability Engineering gegenübergestellt und kritisch bewertet.
Unterschiede zum amerikanischen Capability Maturity Modell (CMM) werden aufgezeigt.
Notwendige Veränderungen und konkrete Maßnahmen im Requirements-Engineering, beim
Prototyping und bei der Software-Validierung werden mit den Teilnehmern diskutiert.
Qualitätssicherung wird auch aus der Sicht der Anwender und Benutzer betrachtet,
insbesondere im Zusammenhang mit den methodischen Möglichkeiten bei der Umsetzung der
EU-Richtlinie Bildschirmarbeit.
Das DEKITZ-Prüfverfahren sowie die gegenwärtige Praxis der Produkt- und
Prozeßzertifizierung werden vorgestellt, um die Arbeit von Prüflabors transparent zu
machen.
Lehrmethode: Vortrag, Diskussion mit Teilnehmern, Auswertung von Beispielen sowie
Erarbeitung von Schlußfolgerungen.
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Tutorium 3: Software-Ergonomie und
Softwaretechnik:
Zwei Seiten einer Medaille.
Einblicke in eine erfolgreiche Entwicklungsstrategie.
Dr. Peter Fach, RWG Stuttgart, Dr. Guido Gryczan, Universität Hamburg
Szenario-Based-Design, Objektorientierung, Rahmenwerke, Anwendungs-orientierung und
evolutionäre Entwicklung werden in der modernen Softwareentwicklung als Garanten für
Anwendungen mit hoher software-ergonomischer Güte und software-technischer Qualität
betrachtet. Sie führen nach unserer Überzeugung aber nur dann zum Erfolg, wenn sie in
eine umfassende Entwicklungsstrategie eingebettet sind. Dieses Tutorial führt in eine
theoretisch fundierte und praktisch erfolgreich eingesetzte Strategie ein und erörtert
Stellenwert sowie Umsetzung der o.a. Konzepte für eine methodisch geleitete
Berücksichtigung software-ergonomischer Anforderungen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen eine software-ergnomisch und software-technisch
motivierte Entwicklungsmethodik kennen, die erfolgreich in der industriellen Praxis
eingesetzt wird. Das Tutorial wendet sich an Anwendungsentwickler, Systemdesigner und
Projekt-Manager. Kenntnisse in Objektorientierung werden nicht vorausgesetzt.
Die wichtigsten Aspekte einer solchen Entwicklungsstrategie werden herausgearbeitet und
ihr jeweiliger Stellenwert für die software-ergonomische und software-technische
Qualität im Entwicklungssprozeß erörtert. Anhand authentischer Szenarios aus einem
bankfachlichen Anwendungsgebiet haben die Teilnehmer Gelegenheit den Umgang mit einer
solchen Entwick-lungsstrategie kennenzulernen - ein Schwerpunkt wird dabei auf Methoden
zur Modellierung von Groupware-Unterstützung liegen.
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Tutorium 4: Abeitswelten der Zukunft:
Beyond Desktops.
Dr. Norbert Streitz, GMD Darmstadt
In diesem Tutorial sollen aktuelle Entwicklungen vorgestellt werden, die fuer das Design
neuer Formen der Mensch-Computer-Interaktion und der Unterstuetzung kooperativen Arbeitens
(CSCW) in der Zukunft wichtig werden. Die Einführung von I&K-Technologien hat bereits
viele Arbeitsabläufe und -inhalte entscheidend verändert. In Kombination mit neuen
Organisationsformen (z.B. virtuelle Organisationen) werden aber vornehmlich
desktop-basierte Systeme eingesetzt. Der damit verbundene Trend zu virtuellen
Arbeitsumgebungen im Cyberspace wird nun durch aktuelle Entwicklungen kontrastiert, die
die realen Umgebungen in den bisher fast unverändert gebliebenen Büros und Gebäuden in
den Vordergrund rücken ("Kooperative Gebäude"). Dafür stehen z.B. Ansätze
wie Augmented Reality und Ubiquitous Computing. Das Ziel ist ein integriertes Design
virtueller Informationswelten und realer Umgebungen, in die die Informationstechnologie so
integriert wird, daß der Computer als Gerät in den Hintergrund tritt ("invisible
computer") und die Welt um uns herum (z.B. Wände, Türen, Tische, Stühle) zum
"interface" für Informationen wird. Das Tutorial wird durch
VideoPraesentationen ergaenzt.
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Abstracts der Workshops
WS1: Gestaltung von virtuellen und
beGreifbaren Mensch-Computer-Schnittstellen
Prof. Dr. F.W. Bruns, Dipl.-Inform. B. Robben, Dipl.-Inform. I. Rügge,
Forschungszentrum Arbeit und Technik (artec), Universität Bremen
Speziell für die Gestaltung von Arbeitsplätzen in der Produktion hat es in den
letzten Jahren eine Reihe von Ansätzen gegeben, neuartige Mensch-Computer-Interaktionen
zu unterstützen. Als Ein- und Ausgabemedien werden nicht mehr Bildschirm, Tastatur und
Maus benutzt, sondern Techniken der Virtual und Augmented Reality, sowie zunehmend auch
der Kopplung von greifbaren Gegenständen mit Computerwelten (Graspable User Interfaces).
Für die Gestaltung solcher Arbeitsumgebungen spielen Fragen der Erfahrung und Wahrnehmung
auf eine andere, grundsätzlichere Art und Weise eine Rolle als bei der Entwicklung von
graphischen Benutzungsschnittstellen, da die BenutzerInnen in diesem Anwendungsgebiet ganz
andere Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen und benötigen als ihre KollegInnen im
"Schreibtischbereich". Mit dem Ziel der Fortsetzung eines bereits begonnenen
interdisziplinären Diskurses werden spezielle Fragen zur Gestaltung dieser neuartigen
Mensch-Computer-Interaktion behandelt und zugespitzt auf das Thema der Synthese von
multimodaler Wahrnehmung in multisensorische (auditiv, visuell, haptisch)
computergestützte Arbeitsumgebungen.
Detaillierte
Informationen zu "Gestaltung von virtuellen und beGreifbaren
Mensch-Computer-Schnittstellen"
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WS2: Nutzerunterstützung durch
Klassifikationssysteme im Unternehmen
Andreas Gronski, software design & management München, Paul Königer, Siemens
AG
In dem Workshop werden Ansätze aufgezeigt, wie die reiche Erfahrung bestehender
Klassifikationssysteme für die Bewältigung der Informationsmengen in Unternehmen nutzbar
gemacht werden kann. Da sich die Rollen von Informationsproduzenten und
Informationsnutzern im elektronischen Medium deutlich verschoben haben, sind
Klassifikationssysteme und Anwendungsumfeld aufeinander abzustimmen.
Detaillierte
Informationen zu Klassifikation unstrukturierter Informationen im Unternehmen
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WS3: Was leisten ergonomische und
arbeits-psychologische Verfahren im Software-Entwicklungszyklus?
Dr. Günther Gediga, Dr. Kai-Christoph Hamborg, Universität Osnabrück, Dr. Wolfgang Hampe-Neteler, TÜV Informationstechnik GmbH Essen
In dem Workshop werden Auswahl und Einsatz von Methoden zur Gestaltung
ergonomischer Software für den gesamten Entwicklungszyklus thematisiert.
Schwerpunktmässig geht es darum, geeignete Zeitpunkte im Entwicklungszyklus
herauszufinden, an denen ergonomische Gestaltung effektiv einsetzen kann und zu erörtern,
welche Methoden verwendet werden können bzw. wo Entwicklungsbedarf besteht. Die
Bearbeitung des Themas soll sich nicht auf die Softwaregestaltung im engeren Sinn
(,,reine'' Produktgestaltung) beschränken, sondern auch Aspekte der Arbeitsgestaltung
einbeziehen, die in Entwicklungsprojekten zu berücksichtigen sind.
http://www.psycho.uni-osnabrueck/se99work/
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WS4: Werkzeuge zur Visualisierung
komplexer Unternehmensinformationen
Dr. Christoph G. Thomas, GMD, Dr. Hans-Günter Lindner humanIT Human Information
Technologies
Motivation
Entscheidungsrelevante Unternehmensdaten werden heutzutage in fast allen
Bereichen von betrieblicher Standardsoftware abgebildet. Für diese Abbildung sind häufig
umfangreiche Analysen und Modellbildungen notwendig. Die dafür notwendigen Anstrengungen
lassen in der betrieblichen Praxis wenig Raum für eine nutzerorientierte Versorgung mit
entscheidungsrelevanten Informationen. Insbesondere im Personalmanagement wird es immer
wichtiger, schnell und einfach einen aktuellen Gesamtüberblick über die wichtigsten
Ressourcen des Unternehmens selbsttätig ermitteln zu können. Dies erfordert eine
Anpassung der Informationsdarstellung an die unterschiedlichen Interessen und Sichtweisen
der Nutzer.
Einfache Benutzung, Überblick und leichte Auswertungen versprechen viele
Verkaufsbroschüren konventioneller Software. Es wäre also alles bereits getan, wenn wir
der Werbung glauben schenken könnten. Realität ist, dass meist nur Spezialisten die
Unternehmensdaten analysieren und die Entscheidungsunterstützung vorbereiten. Die
Information kommt daher meist nur mehrfach gefiltert an die Entscheider. Hoher
Schulungsaufwand oder die Überfrachtung mit Funktionalität können Gründe für eine
eingeschränkte Nutzung sein.
Ziele
Der Workshop soll Ihnen Kenntnisse vermitteln, wie Sie sich schnell einen
Überblick über Ihre Daten verschaffen können, entscheidungsrelevante
Personalinformationen zielgerichtet finden und Analysen schnell selbst durchführen
können.
Für das praktische Training wird als Basis SAP R/3 verwendet. Komponenten für die
Aufbereitung der Informationen sind die SAP Ad-hoc-Query, das SAP Business
Information Warehouse und InfoZoom von humanIT.
Am Ende des Workshops soll ein gemeinsam erarbeiteter Leitfaden für
den erfolgreichen Einsatz von Reportingsystemen stehen. Dabei sollen Aspekte der
Personalentwicklung und der Ergonomie Berücksichtigung finden.
Zielgruppe
Führungskräfte, Berater und Projektleiter
max. 20 Teilnehmer
Zeitplan
| Zeit |
Themen |
| 09:00 |
Ziele des Workshops und der Teilnehmer |
| 09:15 |
Überblick über die im Workshop verwendete Software |
| 10:30 |
Pause |
| 11:00 |
Nutzung der Software anhand eines Praxisbeispiels |
| 11:15 |
Praktische Übungen am Computer
- Wie kann ich Daten einfach extrahieren und Standardreports erzeugen?
- Wie kann ich schnell detaillierte Fragen im Unternehmensalltag beantworten?
- Wie kann ich einfach entscheidungsrelevante Daten analysieren?
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| 13:00 |
Mittagessen |
| 14:00 |
Besprechung der Fragen aus den praktischen Übungen |
| 14:20 |
Vorbesprechung zur Gruppenarbeit |
| 14:30 |
Erfahrungsaustausch in 4 Gruppen: Erstellen eines Leitfadens
zur Planung und Einführung von Reportingsystemen |
| 15:30 |
Präsentation der Gruppenergebnisse |
| 16:30 |
Zusammenfassung Gemeinsamer Leitfaden |
| 17:00 |
Zusammenfassung und Ausblick |
Referenten
Dr. Hans-Günter Lindner, Geschäftsführer humanIT Human Information
Technologies GmbH
Stefan Müller, Produktmanagement HR, SAP AG
Dr. Christoph G. Thomas, Projektleiter GMD Forschungszentrum Informationstechnik
GmbH
Bernd Vanselow, SAP Produktmanagement HR
(evt. Christian Müller als Ersatz für Vanselow, SAP Vertrieb
Personalwirtschaftssysteme)
Detaillierte Informationen zu
Werkezeuge zur Visualisierung komplexer Unternehmensinformationen
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WS5: Visualisierung von
entscheidungsrelevanten Daten
Prof. Dr. Udo Bleimann FH Darmstadt, Prof. Dr. Harald Reiterer Universität
Konstanz
Der Workshop konzentriert sich auf die Präsentation und Diskussion
unterschiedlicher Strategien zur Visualisierung entscheidungsrelevanter Daten, wie man sie
heute typischerweise in entscheidungsunterstützenden Informationssystemen (Management
Support Systems) findet. Aus der Vielfalt der darzustellenden Informationen, wurden drei
wichtige Bereiche ausgewählt, um sie im Workshop eingehender zu behandeln:
Geschäftsgrafiken, GIS-Komponenten und unternehmensexternen Daten.
Detaillierte
Informationen zu "Visualisierung entscheidungsrelevanten Daten"
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